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18.2.2009

Über das Projekt "Sichere E-Geschäftsprozesse in KMU und Handwerk"

Risken - Strategien - Konzepte

Die Abbildung zeigt ein Symbol des Netzwerk Elektronischer SicherheitDie "Sicherheitskultur" kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) sowie des Handwerks hat in den letzten Jahren einen deutlichen Aufschwung genommen. Es wird jedoch zunehmend deutlich, dass die Sicherheitskultur allein keine Antwort auf die aufkommenden Herausforderungen, wie z. B. die wachsende Mobilität der Mitarbeiter, die häufige Auslagerung von Leistungen und die verstärkte Kooperation mit Externen, geben kann und wird.

KMU und Handwerk arbeiten infolge ihrer in etwa gleichwertigen IT-Anwendungen und ähnlicher IT-Abhängigkeit im gleichen Gefährdungsraum. Die These, dass diese Unternehmen und ihre vernetzte IT-Landschaft für Angriffe aller möglichen Art uninteressant wären, hat sich als falsch erwiesen.

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) nimmt sich dieser Problematik an und steht kleinen und mittelständischen Unternehmen zur Seite, um diese auch im Bereich der Informationssicherheit durch geeignete Informationen praxisnah zu unterstützen.

Die Abbildung zeigt das Projektteam IT-Sicherheit

Der vom Verbundprojekt "Sichere E-Geschäftsprozesse in KMU und Handwerk" bereits seit 2006 verfolgte Projektansatz mit ausgewählten Pilotvorhaben und detaillierten Dokumentationen hat sich bei mittelständischen Unternehmen bewährt.

Das umfangreiche Informationsangebot des Verbundprojekts reicht von der Sensibilisierung der Führungskräfte und der Mitarbeiter für das Thema "Netz- und Informationssicherheit" im Rahmen von bundesweiten Veranstaltungsreihen zum Brennpunkt IT-Sicherheit über jährliche Studien bis hin zur praxisnahen Vermittlung von Kenntnissen nationaler/internationaler Standards, wie BSI-Grundschutz sowie DIN EN ISO 27001 und ff. in Vorträgen und Broschüren. Von zentraler Bedeutung sind die auf den begleiteten Pilotvorhaben basierenden Handlungsanleitungen, in denen identifizierten Hindernisse und Problemlösungen detailliert festgehalten und fundiert aufbereitet werden.

Die vielschichtigen Ergebnisse des Verbundprojekts zeigen, dass eine der reinen IT-Sicherheit übergeordnete Informationssicherheit eine ganzheitliche Managementaufgabe darstellen muss, wenn sie ein Unternehmen zielführend und ökonomisch sinnvoll schützen soll.

Kontakt:

Dagmar Lange
Leiterin SAGeG-Kompetenzzentrum Elektronischer Geschäftsverkehr
c/o IHK Südwestsachsen Chemnitz-Plauen-Zwickau
Strasse der Nationen 25
09111 Chemnitz

Telefon: 0371/6900-1211
Telefax: 0371/6900-191211
www.sageg.de
E-Mail: langed@chemnitz.ihk.de