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Kooperationsschritte

Gerade bei Kooperationen wird der Wahl der Rechtsform häufig nicht die Aufmerksamkeit gewidmet, die das Thema eigentlich verdient - denn wer weiß schon, dass in einer Kooperation, die nach außen als Einheit auftritt, letztlich jeder für jeden haftet?

Vier Mitarbeiter in Besprechung, Quelle: Colourbox.com
© Colourbox.com

Kooperationsphase 1: Definition

In der Definitionsphase legt das Unternehmen, das eine Kooperation eingehen will, fest, welche Ziele es verfolgt. Entsprechend dieser Zielvorstellung werden geeignete Partner gesucht und ausgewählt.

Kooperationsziele im Unternehmen:

Was wollen wir erreichen? Welche Vorteile hat der Kooperationspartner? Welche Leistungen werden wir erbringen? Welche finanziellen Mittel stehen zur Verfügung? Welche Leistungen soll der Partner erbringen?


Informationen über die Partnerunternehmen:

Marktposition, Produktpalette, Firmengröße, Standort, Kundenstamm, Unternehmenskultur, Führungsebene, Mitarbeiter.

Ein wichtiger Punkt in dieser Phase ist die Betrachtung der eigenen EDV. Was ist bereits vorhanden? Welche Infrastruktur, welche Datenbasis haben die potentiellen Partner?

Außerdem muss die Fragen nach den notwendigen Kommunikationsprozessen zwischen den Partnern beantwortet werden.

Mögliche Unterstützung in dieser Phase: Internet, ERP-Systeme, Groupware und Wissenmanagement-Systeme