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Elektronischer Einkauf und elektronische Märkte

Die Anwendung elektronischer Informations- und Kommunikationstechnologien bietet großes Einsparpotential und eröffnet gleichzeitig neue Absatzmärkte. Im Einkauf können bürokratischer Aufwand und Prozesskosten durch den Einsatz moderner IT-Anwendungen stark minimiert werden. Zusätzlich können elektronische Marktplätze durch die Nutzung des Internets den Absatz von Produkten und Dienstleistungen erheblich erhöhen.

Laptop und Kreditkarte, Quelle: Colourbox.com
© Colourbox.com

Elektronische Beschaffung

Eine effiziente Beschaffung gilt traditionell als Schlüsselfaktor für den Unternehmenserfolg. Mit der zunehmenden Verbreitung des Internets gewinnt auch die elektronische Beschaffung erheblich an Bedeutung. Geschäftsprozesse können dadurch effizienter gestaltet, neue Märkte erschlossen und ihre Reaktionsfähigkeit gesteigert werden.

Elektronische Beschaffung bezeichnet den Einkauf von Waren und Dienstleistungen mittels Internet. Aus dem Englischen entnommen bezeichnet man dies auch als electronic procurement oder eProcurement. [1]

Ausgehend vom Kostendruck, dem sich Unternehmen, aber auch öffentliche Einrichtungen zusehends ausgesetzt sehen, kann die Umstellung von herkömmlichen auf elektronische Verfahren den Bereich der Beschaffung nachhaltig beeinflussen. Das Einsparpotential bewegt sich hier von der Kostenoptimierung von Bestellvorgängen aufgrund enormer Auswahlmöglichkeiten auf dem Markt, bis hin zur Automatisierung der Beschaffungsprozesse selbst.

Ergebnis sind neben Kosten- auch Zeitersparnisse, wie zum Beispiel die Verkürzung der Vergabezeiten bei öffentlichen Ausschreibungen. Der Bundesverband für Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. schätzt die Senkung der so genannten Prozesskosten für 2008 auf durchschnittlich 15-35% und bei den Einstandspreisen bei etwa 7-15% [2]

Die zentralen Herausforderungen liegen derzeit in Anpassung der IT an sich ständig ändernde Geschäftsanforderungen, der Einbindung von Lieferanten, als auch der Schaffung von Transparenz über das Einkaufsgeschehen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Integration einer Vielzahl von IT-Systemen an die bestehenden Anforderungen der Unternehmen. Ein Großteil der Unternehmen sieht noch massiven Handlungsbedarf in der Informationsaufbereitung und der Flexibilität der Informationsaufbereitung. Es gilt hier, künftig einheitliche Standards zu schaffen, um die Geschäftsprozesse aufeinander abzustimmen.

Um die Bedeutung der elektronischen Beschaffung für die eigene Firma abschätzen zu können, brauchen Entscheidungsträger fundierte Informationen über alle relevanten Zusammenhänge sowie über die resultierenden Chancen und Risiken für das Unternehmen. Entsprechend aufbereitet geben die weiterführenden Informationen eine Hilfestellung für den Einstieg in den elektronischen Einkauf.

Quellen:

[1] Wikipedia, URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronische_Beschaffung, Abruf vom 13.02.2009

[2] BME-Stimmungsbarometer Elektronische Beschaffung 2008, URL: http://www.bme.de/BME-Stimmungsbarometer-Elektronische-Beschaffung-2008.41594.0.html, Abruf vom 13.02.2009



Ihr Ansprechpartner zum Thema

Falk NeubertFalk Neubert

Kompetenzzentrum RECO


Tel: 0511/97820022,
E-Mail: neubert@ecoservice.de

Downloads

Einführung in das elektronische Beschaffungswesen

PDF: 286,8 KB

Leitfaden-Einstieg in den dezentralen Einkauf

PDF: 154,7 KB

Anbieter für Desktop-Purchasing-Systeme

PDF: 82,3 KB